Der Zweck der Stiftung besteht darin, die christliche Zivilisation weltweit ideell und materiell zu fördern und zu unterstützen. Der Stiftungszweck wird im Wesentlichen verwirklicht durch
- die Sammlung von Spenden für den Aufbau und den Betrieb der erforderlichen Einrichtungen;
- die Vorbereitung und Durchführung von Vorträgen, Seminaren, Kursen und sonstigen Veranstaltungen, welche der Verbreitung und Vertiefung der christlichen Lebenskultur dienen – mit Verpflegung;
- den Kauf, Betrieb und Unterhalt von Grundstücken und Gebäuden dafür;
- den Druck und die Verbreitung von Büchern und Schriften
Die Stiftung kann unterstützt werden durch Zuwendungen auf folgende Konten:
Stiftung „Lisieux-i Terez“
EURO-Konto – IBAN: HU67 1160 0006 0000 0002 0311 2067
FORINT-Konto – IBAN: HU11 1160 0006 0000 0002 0311 0553Hinweis: Für die Spenden können leider keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.
Die heilige Theresia von Lisieux hat von ihren ebenfalls heiligen Eltern eine Erziehung erhalten, welche die christlichen Werte ausgezeichnet vorgelebt haben. Sie selbst hat diese
intensiv in sich aufgenommen. Dadurch ist sie schon in hohem Maße geeignet, Vorbild für den Aufbau einer christlichen Zivilisation zu sein, gerade was Ehe- und Familienleben angeht.
Das christliche Menschenbild gründet auf der Überzeugung, dass jeder Mensch einmalig von Gott geschaffen ist und eine einzigartige Berufung im Leben hat. Theresia von Lisieux ist
auch Vorbild für jeden Menschen, diese Berufung, den Plan Gottes für das Leben, zu suchen, zu entdecken und zu erfüllen. Als ihre Berufung hat sie erkannt: Im Herzen der Kirche die
Liebe zu sein, weil die Liebe alle Berufungen einschließt. Ein Wesensmerkmal ihrer geistlichen Lehre ist das Vertrauen in die Liebe Gottes. Gott, der nach dem christlichen
Menschenbild Liebe ist, sorgt für alle Menschen wie für Kinder. Als Kinder Gottes zu leben mit großem Vertrauen auf die Güte und Liebe Gottes, ist Kern ihrer geistlichen Lehre, für die
sie von der Kirche auch zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Da sie Lehrerin der Kirche ist, ist ihr Lebenszeugnis, der sogenannte „Kleine Weg“, auch als Lehre für den Aufbau einer
christlichen Zivilisation ausgezeichnet geeignet.
Die Spiritualität der heiligen Theresia ist sehr einfach und für jeden Menschen praktikabel. Das ist eine Voraussetzung dafür, dass viele Menschen diese Spiritualität nachahmen und im
Alltag auch ein gutes christliches Leben führen können. Somit können die Menschen, die ihr Beispiel nachahmen, selbst Vorbilder werden, um möglichst viele Menschen für eine
christliche Spiritualität und Zivilisation zu gewinnen.
Die Erneuerung der Menschen im Geiste der Gotteskindschaft ist für eine gesunde Gesellschaft sehr wichtig. Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, selbst, hat im wichtigsten Gebet, das Er gelehrt hat, dem Vaterunser, betont, dass die Menschen Kinder Gottes sind. Der Heilige Geist, der die Menschen in der Taufe zu Christen macht, möchte sie als Kinder Gottes leiten und lehren nach dem Vorbild Jesu. Der Mensch, als Abbild Gottes geschaffen,
ist verwundet durch die Sünde. Um die Sünde wegzunehmen und die Folgen zu heilen, ist der Sohn Gottes, Jesus Christus, auf die Welt gekommen. Sein Kindsein bzw. seine Sohnschaft
gegenüber dem Vater-Gott nachzuahmen durch ein Leben im Heiligen Geist, ist ein sehr wesentliches Element des Christentums. Dies hat Theresia von Lisieux neu ins Bewusstsein
gebracht und in ihrem kurzen Leben gelehrt. Viele, welche ihre Würde als Kinder Gottes neu entdeckt und die Liebe Gottes im Heiligen Geist angenommen haben, wurden im Geist und in
der Seele von Verwundungen geheilt und auch von körperlichen Krankheiten – wie sie selbst auch erfahren hat. Da es immer mehr Menschen gibt, welche als Kinder nicht genug Liebe
von ihrem Vater und ihrer Mutter erfahren haben, nehmen die starken und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ab. Dazu kommen
noch die geistige Vernachlässigung der Kinder und Jugendlichen u.a. durch die Medien und defizitäre Werteerziehung, welche zu mangender Belastbarkeit, Gelähmtheit, Trägheit und
Konzentrationsschwächen führen. Dafür kann die heilige Theresia von Lisieux durch ihr Leben wie ihre Lehre ein Heilmittel sein, ein Vorbild, wie der Mensch die neue Schöpfung in Jesus Christus werden und leben kann.